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Schwere Beine? Welche Warnsignale für Venenprobleme sprechen


Bild: Catherine Waibel/dpa-tmn

Wer lange und vor allem starr sitzt, tut seinen Beinvenen keinen Gefallen. Denn das bewegungslose Sitzen sorgt für einen Rückstau beim Bluttransport aus den Beinen zurück zum Herzen – und der kann bei entsprechender Veranlagung über die Zeit zu Venenschwellungen führen, erklärt Prof. Tobias Görge, Experte für Venenheilkunde am Universitätsklinikum Münster (UKM) im UKM-Newsletter.

Weiten sich die Venen dabei zu stark, können die Venenklappen den schwerkraftbedingten Rückstrom des Blutes nicht mehr aufhalten. Die Folge: Die Venen überfüllen sich, schlängeln sich und treten schließlich sichtbar unter der Haut hervor – als Krampfadern.

Auf welche Warnsignale Sie achten sollten

Noch bevor es so weit kommt, machen sich häufig erste Warnsignale bemerkbar: ein Schweregefühl in den Beinen, Schwellungen vor allem am Abend oder Besenreiser rund um die Knöchel.

Wer solche Beschwerden kennt und weiß, dass Krampfadern in der Familie vorkommen, sollte laut Görge eine Venenuntersuchung in Betracht ziehen – beim Hautarzt oder in der Gefäßchirurgie beziehungsweise Angiologie. 

Wer hingegen eine plötzliche Überwärmung oder akute Schwellung am Bein bemerkt, sollte umgehend ärztliche Hilfe suchen. Das können Anzeichen einer Thrombose sein. Außerhalb der Sprechzeiten ist die Notaufnahme die richtige Anlaufstelle.

So unterstützen Sie Ihre Venen

Krampfadern lässt sich aber grundsätzlich durch Bewegung vorbeugen - zum Beispiel am Schreibtisch: Füße abwechselnd heben und senken, die Wadenmuskulatur anspannen oder einfach kurze Gehpausen einlegen.

Das hilft, den Blutfluss in Schwung zu halten. Reichen diese Maßnahmen nicht aus, kann dem Arzt zufolge ein Kompressionsstrumpf der Klasse I zusätzliche Unterstützung bieten.


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(12.05.2026)


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